Winter Base Training Tips to Kickstart the Spring Cycling Season: An Interview with Magnus Lagher of Velonavia - Sigr

Winter-Basistrainingstipps für den Start in die Frühjahrs-Radsaison: Ein Interview mit Magnus Lagher von Velonavia

Wir haben kürzlich Magnus Lagher, den Gründer der Velonovia Gravel Series, interviewt, um seine Einschätzung zur Bedeutung des Winter-Grundlagentrainings für den Start in die Frühjahrs-Radsaison zu erhalten.

Während manche Radfahrer den Frühlingsbeginn bevorzugen, um richtig in die Pedale zu treten, kann ein Grundlagentraining im Winter Probleme wie Muskelzerrungen bei einer übermäßig energiegeladenen Fahrt im frühen Frühling vermeiden.

Wir können das Kichern hören – das hat doch jeder Radfahrer schon mal getan!

Während unseres Interviews sprach Magnus offen über seine Radsportziele für 2023 – keine typischen Neujahrsvorsätze. Wir sind keine großen Fans davon.. Wir glauben, dass Radfahren eine ganzjährige Lebensstilentscheidung ist, um gesund zu bleiben und Freundschaften zu knüpfen.

Magnus ist normalerweise auf langen Radtouren auf den Straßen und Wegen Schwedens anzutreffen. Es war schön, ihn in den ruhigeren Januartagen zu treffen.

Los geht's!

Was passiert, wenn man kein Basistraining absolviert?

Die Grundausbildung ist wie der Bau eines Hauses.

Ohne ein solides Fundament wird dein Haus schief und krumm. Wenn du dir nur ein paar Mal pro Woche für jeweils 60 Minuten Radfahren vorgenommen hast, ist das völlig in Ordnung.

Wenn Ihre Ziele jedoch ein -er beinhalten, wie in länger oder schneller, sollten Sie die Grundlage dafür richtig legen.

Nennen Sie drei Gründe, warum ein solides Grundlagentraining unerlässlich ist.

Grund 1: Langsamere Fahrten ermöglichen es, Orte zu entdecken, an denen man sonst vielleicht vorbeigefahren wäre. Aber auch schnelles und kraftvolles Fahren hat seinen Platz, besonders bei winterlichen Bedingungen, da man bei zu langsamer Fahrt schnell erfrieren kann.

Grund 2: Grundlagentraining verbessert den Fettstoffwechsel, die Mitochondrienfunktion und die Kapillarisierung – alles Fachbegriffe, die bedeuten, dass Sie leistungsfähiger sind und weniger Milchsäureansammlungen, wie sie beispielsweise zu Wadenkrämpfen führen, vermeiden. Dadurch können Sie auch Energie für Sprints oder Bergläufe sparen.

Grund 3: So können Sie unnötige Verletzungen und Übertraining vermeiden.

Welche einfachen Tipps gibt es für den Einstieg?

Der große Eddy Merckx sagte einst: „Fahre so viel oder so wenig, so lange oder so kurz, wie du dich fühlst. Aber fahre.“

Tipp Nr. 5: Mit dem Fahrrad pendeln, um fit zu werden und das Fitnessstudio zu sparen

Eine der besten Möglichkeiten, um das Radfahrjahr schwungvoll zu beginnen, ist, vom Auto oder Zug auf das Fahrrad umzusteigen.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren ist günstig, oft genauso schnell wie andere Verkehrsmittel (wenn nicht sogar schneller) und eine tolle Möglichkeit, Bewegung in den Arbeitsweg zu integrieren. Die frische Luft hebt die Stimmung und steigert die Produktivität. Der Einstieg ins Radfahren fällt oft schwer, besonders nach Weihnachten und Neujahr. Doch sobald es zur Gewohnheit geworden ist, flitzt man förmlich übers Rad und fühlt sich nach getaner Arbeit richtig erfrischt.

Kein Nachhausekommen nach der Arbeit und kein Gang mehr ins Fitnessstudio mehr für das Fitnesstraining…das ist dann schon erledigt!

Wer an den meisten Tagen 20 Minuten Rad fährt, senkt das Sterberisiko um mindestens 10 %. Aktives Pendeln ist mit einem um etwa 10 % geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einem um 30 % geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden; die krebsbedingte Sterblichkeit ist bei Radpendlern um 30 % niedriger. – Weltgesundheitsorganisation

Tipp Nr. 6: Steigen Sie auf den Indoor-Cycling-Zug auf – es ist nicht mehr nur den Profis vorbehalten.

Wenn Sie nur bei schönem Wetter Rad fahren und nur im Sommer Lust aufs Radfahren haben, wäre es vielleicht an der Zeit, Indoor-Cycling auszuprobieren.

Die gute Nachricht: Die Möglichkeiten sind heute vielfältig. Es gibt unzählige Indoor-Cycling-Systeme und Technologien, die ein tolles Radfahrerlebnis (auch wenn nichts das Radfahren auf der Straße ersetzen kann) bequem von zu Hause aus ermöglichen. Spinning-Bikes wie Peloton haben die Grenzen des Heimtrainings neu definiert.Gleichzeitig nutzen Profis regelmäßig virtuelle Radsportplattformen wie Zwift, um sich fit zu halten, wenn das Wetter schlecht ist oder wenn sie sich zwischen Trainingslagern befinden.

Wenn Sie ein begrenztes Budget haben, ist ein einfacher Rollentrainer, der am Hinterrad befestigt wird, eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, mit dem Radfahren zu beginnen.

Lasst uns zum Schluss kommen, Freunde.

6 Tipps gegen Neujahrsvorsätze, um Radfahren 2023 zu einem Teil Ihrer täglichen Routine zu machen:

  1. Setzen Sie sich realistische Ziele, die auch dann funktionieren, wenn Sie faul sind.
  2. Geht mit Freunden Rad fahren, um den Spaßfaktor zu erhöhen.
  3. Bringen Sie Abwechslung in Ihr Trainingsprogramm!
  4. Buchen Sie ein Radabenteuer, um die Welt in einem anderen Tempo zu erleben.
  5. Fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, um fit zu werden und das Fitnessstudio zu sparen.
  6. Steigen Sie auf den Indoor-Cycling-Zug auf – es ist nicht länger nur etwas für Profis.

Probieren Sie einige davon aus und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit.

Auf ein Jahr 2023 voller persönlicher Bestleistungen, neuer Strecken, spannender Herausforderungen und zwei Räder!


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