Lokale Radsporttalente
Hin und wieder begegnen wir Menschen, die ihre Motivation maximal ausgeschöpft, sich voll und ganz auf das Wesentliche konzentriert und alles darangesetzt haben, die Besten in ihrem Fach zu werden.
Marcus Dorsch ist einer dieser Menschen. Und wir haben ihn in unserem Hinterhof gefunden.

Marcus wohnt nur wenige Kilometer vom Sigr-Hauptsitz entfernt, weit oben in der eisigen Einöde Nordschwedens.
In seiner Jugend war Marcus' Lieblingssportart Schneemobil-Enduro, was zwar adrenalinreich war, aber mit einer scheinbar nie endenden Reihe von damit verbundenen Verletzungen einherging.
Silberstreif am Horizont
Während seiner Reha saß er jedoch oft auf dem Fahrrad und strampelte sich zurück zur Gesundheit. Er stellte fest, dass es ihm irgendwie gefiel.
Nachdem er die schwere Entscheidung getroffen hatte, seine Schneemobilkarriere zu beenden und seinen Schneemobilhelm endgültig im Regal stehen zu lassen, unternahm er mit einem lokalen Radsportverein eine Reise nach Mallorca, wo er die Feinheiten des Rennradfahrens kennenlernte. Viele Stunden auf dem Rad mit begeisterten Gleichgesinnten festigten seine Leidenschaft für den Radsport, und er beschloss, den nächsten Schritt zu wagen.
Dies war ein neuer Anfang.
Der Weg zum Gold
Da Marcus im Norden Schwedens lebt, wo Wärme und Licht den größten Teil des Jahres Mangelware sind, entwickelte er eine enge Bindung zu dem Schlafzimmer seines zukünftigen Kindes, wo er und sein Fahrrad viele Stunden miteinander verbrachten und trainierten, trainierten und nochmals trainierten.
Schon bald fand er sich im Wettkampf auf Zwift mit einigen der besten Fahrer der Welt wieder und erzählte uns von seinem bisher absolut unvergesslichsten Moment...
Er beschloss, am WTRL-Mannschaftszeitfahren teilzunehmen, das um 18 Uhr begann. Also war es um 16 Uhr Zeit für eine Stärkung, einen schnellen Kaffee auf dem Sofa und dann ab aufs Rad. Er gab alles, und was soll man sagen? Sie gewannen Gold! Zur Feier des Tages duschte Marcus und ging dann, nur eine Stunde nach dem Sieg, früh ins Bett.
Ja, Zwift hat den Radsport zum Besseren verändert!
Indoor- oder Outdoor-Radfahren?
Indoor-Cycling hat zweifellos seine Vorteile, nicht zuletzt, dass sich Teamfahrten viel einfacher organisieren lassen als im realen Leben. Auch das Fahren mit einem Freund, ob digital oder in der Realität, ist eine bewährte Strategie zur Steigerung der Motivation – eine Win-win-Situation also.
Dennoch haben wir Menschen eine starke Verbindung zur Natur, und wenn er die Wahl hätte, würde Marcus uns sagen, dass er sich jedes Mal für eine Fahrt im Freien entscheiden würde.
Wir haben ihm unser neues geschickt Pro Recycled Dahlia Jersey zum Testen. Es gefiel ihm. 😍

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