Manche Menschen finden die Vorstellung von starken, muskulösen Beinen toll… andere eher weniger.
Das kann ein ziemliches Dilemma sein, wenn man ein passionierter Radfahrer ist – man liebt das Radfahren, hat aber Angst, dass die Beine einem zu kräftig werden.
Ob man nun baumstammartige Beine haben möchte oder nicht, es stellt sich die Frage: Macht Radfahren tatsächlich dicke Beine?
Die Antwort? Ja und Nein.
Erstens bietet Radfahren tatsächlich einen beträchtlichen Widerstand, insbesondere wenn man bergauf in einem hohen Gang fährt.
Wie bei jeder Form von Bewegung gilt: Je länger die Muskeln unter Spannung stehen, desto stärker werden sie abgebaut und desto größer werden sie anschließend wieder aufgebaut.
Aber es gibt einen Haken… die Art des Radfahrens, die Sie betreiben, spielt eine große Rolle bei Ihrer Muskelentwicklung.
Es ist seit langem erwiesen, dass Sprinttraining – ein schneller, explosiver Kraftausbruch – mehr Kraft und damit auch mehr Muskeln aufbaut.
Die Alternative? Ausdauertraining.
Beim Langstreckenradfahren kommt es mehr auf die Ausdauer an, und der Genuss der Fahrt strafft und formt die Beine, führt aber nicht zum Aufbau massiver Muskeln.
Das Urteil: Wähle deinen Radfahrstil passend zu deinen Zielen.
Wer robuste, kraftvolle Beine aufbauen möchte, die auch noch beeindruckend aussehen, sollte sich auf Sprints in kurzen, intensiven Intervallen konzentrieren.
Ansonsten sollten Sie sich auf Ausdauer-Radfahren mit langen Strecken konzentrieren und nach Möglichkeit die Nutzung höherer Gänge reduzieren, um Ihre Beine fit zu halten, ohne dabei massig zu werden.
Wir hoffen, dass wir die Verwirrung beseitigen konnten – jetzt können Sie sich wieder dem widmen, was Sie lieben!

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