Es gibt nichts Schöneres, als frische Luft zu schnappen und die Natur mit dem Fahrrad zu erkunden. Doch angesichts des anhaltenden Booms von Indoor-Cycling ist es verlockend, einfach nur zu Hause zu trainieren und Zwift zu nutzen, anstatt die Indoor-Einheiten regelmäßig draußen zu absolvieren. Wir verstehen das… Der Wind. Der Regen. Die Kälte.
Auch wenn die Versuchung groß ist, sich ausschließlich auf Indoor-Cycling zu konzentrieren, bietet das Integrieren von Outdoor-Rennradfahren in das Indoor-Training im Herbst und Winter zahlreiche Vorteile. Radfahren im Freien bedeutet, an der frischen Luft, auf der Straße und in der Natur unterwegs zu sein. Natürlich fördern beide Radsportarten das Herz-Kreislauf-System und setzen Glückshormone frei, aber das Radfahren im Freien bietet zusätzliche Vorteile, die man auf einem Indoor-Bike einfach nicht erzielen kann.
Hier finden Sie unsere überzeugendsten Gründe, warum Sie das Haus verlassen und die reale Welt entdecken sollten.
Die freie Natur
Das Gefühl frischer Luft in den Lungen ist ein wunderbares Gefühl und sollte niemals als selbstverständlich angesehen werden. Einer der größten Nachteile des Indoor-Cyclings ist seine statische Natur – man fährt drinnen immer am selben Ort, in der gleichen Umgebung. Das kann die Sinne abstumpfen. Im Gegensatz dazu eröffnet Radfahren im Freien die Tür zu Entdeckungen und Abenteuern. Man kann mit dem Fahrrad weite Strecken zurücklegen und die Natur mit all ihrer Magie erleben.
Draußen zu sein hilft, dem Alltagsstress zu entfliehen und die Enge der eigenen vier Wände hinter sich zu lassen. Bewegung ist zwar immer gut, aber die frische Herbst- und Winterluft schenkt uns eine besondere Klarheit, die wir in vier Wänden einfach nicht finden können.
Außerdem hilft uns der Aufenthalt im Freien, die Welt, in der wir leben, mehr wertzuschätzen. Er inspiriert uns. Und das kann durch reines Indoor-Cycling niemals erreicht werden.
Ihre tägliche Dosis Vitamin D
Radfahren im Freien bietet dir etwas, das dir eine Indoor-Session auf Zwift niemals bieten kann: Sonne im Gesicht. Sonnenlicht ist eine hervorragende Vitamin-D-Quelle, an der es uns allen in den Wintermonaten oft mangelt, und es ist für viele wichtige Körperfunktionen unerlässlich. Vitamin D unterstützt beispielsweise die Knochengesundheit, die Muskelfunktion und unser Immunsystem.
Sich im Freien aufzuhalten bedeutet jedoch nicht nur, Sonne zu tanken. Es erfordert ein tieferes Nachdenken, Wertschätzung und Aufmerksamkeit für die Umgebung. Der positive Einfluss der Natur auf Stimmung, Produktivität und Gesundheit ist vielfach belegt.
Fahrradbeherrschung im Alltag
Obwohl man sich mit einem Indoor-Bike voll und ganz auf das Herz-Kreislauf-Training konzentrieren und Geschwindigkeit und Widerstand anpassen kann, bietet das Radfahren im Freien ein reales Terrain, das sich nicht simulieren lässt. Windwiderstand, Schlaglöcher, andere Verkehrsteilnehmer, unterschiedliche Fahrbahnoberflächen und vieles mehr. Radfahren im Freien hilft dabei, die Verkehrsregeln und die für effektives Rennradfahren so wichtigen Fahrtechniken nicht zu verlernen. Das ist besonders wichtig, wenn man in Gruppen oder bei Jedermannrennen fährt.
Außerdem weiß man draußen nie, was einem begegnet… Wenn man noch nie einem Dachs ausweichen musste, der über die Straße rannte, oder einer Kuhherde ausweichen musste, die einem im Weg stand, dann ist man noch nicht genug Rennrad gefahren.
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Ein mentaler Schub
Im Jahr 2010 Studie Eine Studie hat gezeigt, dass bereits fünf Minuten Bewegung im Freien – in einem Park, auf einem Naturlehrpfad oder in einer anderen Freifläche – die psychische Gesundheit deutlich verbessern. Das ist etwas, was man in geschlossenen Räumen nicht erreichen kann. Die Studie erörtert außerdem die Unterschiede zwischen Bewegung drinnen und draußen und hebt die positive Wirkung der Natur hervor, die mit einem Gefühl der Revitalisierung, mehr Energie und einem gesteigerten Wohlbefinden einhergeht.
Studien haben gezeigt, dass Bewegung im Freien negative Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Verwirrung, Stress und Depressionen reduziert. Ein weiterer Grund also, das Training in der Halle mit Radfahren im Freien zu ergänzen.
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Stärkere Rumpfmuskulatur und mehr Stabilität
Ist Ihnen beim Indoor-Training schon einmal aufgefallen, dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, dass Ihr Fahrrad umkippt, wenn Sie sich bewegen oder in die Pedale treten? Auch die Handhabung des Fahrrads in der Umgebung ist viel einfacher. Wir haben bereits besprochen, wie Radfahren im Freien die Fahrtechnik verbessert und verfeinert, aber es stärkt auch die Rumpfmuskulatur und erhöht die Stabilität. Denn auf einem Indoor-Bike muss die Rumpfmuskulatur nicht so stark beansprucht werden, da das Fahrrad fixiert und stationär ist.
Beim Radfahren im Freien werden die Rumpfmuskeln deutlich stärker beansprucht – beim Treten, im Stehen, in Kurven und bergauf. Alle stabilisierenden Muskeln werden bei jeder Bewegung aktiviert, was beim Indoor-Training oft vernachlässigt wird. Daher ist Rennradfahren im Freien generell ein besseres Ganzkörpertraining, insbesondere für die Rumpfmuskulatur.
Worauf wartest du noch? Wenn du darauf setzt, deinen Radsportdrang ausschließlich durch Indoor-Training zu stillen, ist es vielleicht an der Zeit, deine Strategie zu überdenken und Outdoor-Trainingseinheiten einzuplanen, wenn die Wintersonne scheint.
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